Mond dreht sich um Erde
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Der abendliche Sternhimmel von Januar bis Dezember (Animation)



Himmelsgrafik Januar
Der Januar-Himmel in Blickrichtung Süden
Himmelsgrafik Februar
Der Februar-Himmel in Blickrichtung Süden
Himmelsgrafik März
Der März-Himmel in Blickrichtung Süden
Himmelsgrafik April
Der April-Himmel in Blickrichtung Süden
Himmelsgrafik Mai
Der Mai-Himmel in Blickrichtung Süden
Himmelsgrafik Juni
Der Juni-Himmel in Blickrichtung Süden
Himmelsgrafik Juli
Der Juli-Himmel in Blickrichtung Süden
Himmelsgrafik August
Der August-Himmel in Blickrichtung Süden
Himmelsgrafik September
Der September-Himmel in Blickrichtung Süden
Himmelsgrafik Oktober
Der Oktober-Himmel in Blickrichtung Süden
Himmelsgrafik November
Der November-Himmel in Blickrichtung Süden
Himmelsgrafik Dezember
Der Dezember-Himmel in Blickrichtung Süden
Himmelsgrafik aktueller Monat
Juni-Himmel in Blickrichtung Süden

Der abendliche Sternenhimmel im Juni 2024

Jeden Tag steigt die Sonne zur Mittagszeit höher, bis sie am 20. Juni ihren Höchststand erreicht und die Sommersonnenwende einleitet. Damit ist astronomisch der Sommer angebrochen.

Obwohl die Nächte nach der Sommersonnenwende wieder länger werden, bietet der Juni aufgrund seiner kurzen Nächte die ungünstigsten Bedingungen für astronomische Beobachtungen. Nach der Dämmerung erscheinen am Osthimmel die typischen Sommersternbilder: Schwan, Leier und Adler.

Ihre jeweils hellsten Sterne bilden das Sommerdreieck. Es gehört zu den bekanntesten Hilfskonstruktionen mit Suchlinien, die die Orientierung am Sternhimmel erleichtern. Bei großräumiger Betrachtung des südlichen Nachthimmels fallen die mächtigen Sternbilder Herkules, Bootes und Jungfrau auf. Der rötliche Stern Antares im Skorpion wird auf unserer geographischen Breite selten gesehen, da er nur eine geringe Höhe über dem Horizont erreicht.

Das Sternbild Löwe strebt am Westhimmel dem Untergang zu. In der Himmelsbetrachtung zum Monat März sahen wir den Löwen ebenfalls zur Monatsmitte am abendlichen Himmel im Osten. Man kann sich so veranschaulichen, wie das prächtige Panorama der Sternbilder während der Reise der Erde um die Sonne an uns vorüber zieht.
Spica, der hellste Stern des Sternbilds Jungfrau, wird am 16. um 22:00 MESZ dem zunehmenden Mond am nächsten und mit bloßem Auge sichtbar sein.

Der Mond, unser treuer Begleiter, nimmt bis zum Neumond am 06. des Monats ab um sich dann täglich zu erneuern bis zum Vollmond am 22.06. Anschließend zieht er sich als schmaler werdende Sichel zurück, bis er am 28. seinen Kreislauf erneuert. Der Vollmond im Juni wird poetisch Erdbeermond genannt, ist aber nicht rosa oder erdbeerfarben, wie man nun denken könnte. Er bekam diesen Namen von amerikanischen Ureinwohnern, die in diesem Monat Wilderdbeeren sammelten. Dieser Vollmond findet kurz nach der Sommersonnenwende statt, sodass er sogar gegen Mitternacht ungewöhnlich tief am Horizont steht. Geht er im Südosten am Morgen auf, erscheint er größer und leuchtet in gelbem Licht.

Zu den im Juni sichtbaren Planeten gehört Mars, der am frühen Morgen am östlichen Horizont im Sternbild Fische erscheint und später in den Widder wechselt. Ebenfalls am frühen Morgen ist Jupiter ab Mitte des Monats im Stier tief über dem Nordosthorizont erkennbar. Gleichzeitig kann man auch Saturn in der zweiten, kurzen Nachthälfte im Wassermann im Südosten am Horizont beobachten. Am 28.06. gesellt sich dann der abnehmende Halbmond zum Saturn.