Mond dreht sich um Erde
Hintergrund Sterne, Sternbild Orion
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Sternwarte Bernau
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Der abendliche Sternhimmel von Januar bis Dezember (Animation)



Himmelsgrafik Januar
Der Januar-Himmel in Blickrichtung Süden
Himmelsgrafik Februar
Der Februar-Himmel in Blickrichtung Süden
Himmelsgrafik März
Der März-Himmel in Blickrichtung Süden
Himmelsgrafik April
Der April-Himmel in Blickrichtung Süden
Himmelsgrafik Mai
Der Mai-Himmel in Blickrichtung Süden
Himmelsgrafik Juni
Der Juni-Himmel in Blickrichtung Süden
Himmelsgrafik Juli
Der Juli-Himmel in Blickrichtung Süden
Himmelsgrafik August
Der August-Himmel in Blickrichtung Süden
Himmelsgrafik September
Der September-Himmel in Blickrichtung Süden
Himmelsgrafik Oktober
Der Oktober-Himmel in Blickrichtung Süden
Himmelsgrafik November
Der November-Himmel in Blickrichtung Süden
Himmelsgrafik Dezember
Der Dezember-Himmel in Blickrichtung Süden
Himmelsgrafik aktueller Monat
Aktueller Monat: - November-Himmel in Blickrichtung Süden

Der abendliche Sternenhimmel im November 2020

Wer trotz des überwiegend trüben Novemberwetters mit ein wenig Glück bei guter Sicht seinen Blick über den Sternenhimmel schweifen lässt, wird Sternbilder dreier Jahreszeiten sehen. Hoch über dem Südhorizont dominieren die weiträumigen Herbststernbilder Pegasus und Andromeda, deren auffälligste Sterne ein großes Viereck bilden. Dieses Herbstviereck wird häufig auch als Pegasusquadrat bezeichnet. Insgesamt ist diese Himmelsgegend arm an hellen Sternen. Dem am frühen Abend nach Westen gerichteten Blick werden dagegen drei sehr helle Sterne nicht entgehen, die das große Sommerdreieck bilden. Es wird aber im Laufe des Abends untergehen. Im Osten beginnt schon am frühen Abend der Aufmarsch der funkelnden Wintersternbilder, der bis Mitternacht vollzogen ist.

Von den vier mit bloßem Auge sichtbaren Planeten sind Mars, Jupiter und Saturn über dem Horizont. Hauptdarsteller am abendlichen bzw. nächtlichen Sternenhimmel wird der Mars sein, der auch bei flüchtiger Betrachtung durch seine große Helligkeit und rötliche Farbe auffällt. Jupiter und Saturn, die im Laufe immer früher untergehen, bilden ein immer engeres Planetenpaar, so dass sie am frühen Abend des 19. Novembers mit der Sichel des zunehmenden Mondes tief über dem Südwesthorizont ein reizvolles Dreigestirn bilden.

Nachdem wir in der ersten Woche den abnehmenden Mond sehen können, verlagert er seine Aufgänge in die zweite Nachthälfte. Nach der Unsichtbarkeit infolge der Neumondposition am 15.11. wird er wieder als zunehmender Mond erscheinen und am Monatsende als Vollmond der Erde seine gesamte Tagseite zuwenden.

Vom 13. bis 30. November an erscheinen am Morgenhimmel Meteore (Sternschnuppen) der Leoniden. Die höchste Anzahl (etwa 15 in der Stunde) ist in der Nacht vom 16. auf 17. November zwischen Mitternacht und der Morgendämmerung zu erwarten.