Der abendliche Sternhimmel von Januar bis Dezember (Animation)
(Maus over zeigt aktuellen Monat)
Der abendliche Sternenhimmel im Februar 2026
Der Februar ist der Monat mit dem schönsten abendlichen Sternenhimmel. Nach der Dämmerung stehen alle Wintersternbilder vollständig über dem Horizont und schmücken die klare Nacht mit einer Fülle heller, funkelnder Sterne. Selbst ungeübte Beobachter erkennen sofort Orion, den Jäger, dessen drei nahezu in einer Linie stehenden Gürtelsterne wie ein Tor in die Tiefe des Himmels weisen.
Besonders auffällige Sterne wie Beteigeuze, Prokyon und Sirius verbinden sich zum majestätischen Winterdreieck, das weit über dem Südhorizont steht und den Höhepunkt des Winternachthimmels bildet. Sirius, bläulich funkelnd und dem Horizont am nächsten, ist der hellste Stern unseres Firmaments. Sein gleißendes Licht spiegelt sich oft noch im Reif der Felder. Während die funkelnde Schar von Orion, Stier und Zwillingen über den Himmel zieht, steigen im Osten Löwe und Jungfrau auf und kündigen mit ihren klaren Linien den nahenden Frühling an.
Jupiter, der Zeus unter den Planeten, herrscht auch im Februar über das nächtliche Schauspiel – allein und unangefochten, wie einst der Göttervater über den Olymp.
Im Sternbild Zwillinge steht er hell und golden, schon kurz nach der Dämmerung sichtbar und bis weit in die Morgenstunden präsent. Sein ruhiges Licht strahlt klar und beständig, umgeben von den Zwillingssternen Kastor und Pollux, und erinnert in stiller Größe an die Ordnung des Kosmos.
Auch der Mond begleitet diesen Monat in wechselnden Gestalten und Stimmungen. Gleich zu Beginn, am 1. Februar, steht er als Vollmond im Krebs und überstrahlt mit seinem kalten Licht viele Sterne, lässt jedoch Landschaften und Dächer silbern glänzen. Einige Tage später, am 9. Februar, zeigt er sich am frühen Morgen als abnehmender Halbmond in der Waage; sein sanftes Licht macht den Himmel weicher, die Sternbilder treten leiser hervor. Die dunkelsten Nächte bringt der Neumond am 17. Februar, ideale Bedingungen, um die Sterne in ihrer ungestörten Klarheit zu genießen.
Gegen Monatsende, am 24. Februar, ist der zunehmende Halbmond im Stier bereits am Tage sichtbar und begleitet den frühen Abend, bevor er nach Mitternacht im Westen versinkt. Und wenn der Monat sich neigt, zieht am 27. Februar der halbe Mond neben dem funkelnden Jupiter vorbei – ein stilles, goldenes Paar über der frostklaren Landschaft. Damit erreicht der Winterhimmel seine vollkommene Schönheit. Orion steht im Süden, darüber spannt sich das Winterdreieck, und tief darunter strahlt Sirius, als wolle er das alte Licht des Winters ein letztes Mal aufleuchten lassen, bevor der Frühling sich ankündigt.




