Mond dreht sich um Erde
Hintergrund Sterne, Sternbild Orion
Randstreifen oben
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Sternwarte Bernau
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Aktuelles

Der abendliche Sternhimmel im September 2018



Himmelsgrafik Januar
Der Januar-Himmel in Blickrichtung Süden
Himmelsgrafik Februar
Der Februar-Himmel in Blickrichtung Süden
Himmelsgrafik März
Der März-Himmel in Blickrichtung Süden
Himmelsgrafik April
Der April-Himmel in Blickrichtung Süden
Himmelsgrafik Mai
Der Mai-Himmel in Blickrichtung Süden
Himmelsgrafik Juni
Der Juni-Himmel in Blickrichtung Süden
Himmelsgrafik Juli
Der Juli-Himmel in Blickrichtung Süden
Himmelsgrafik August
Der August-Himmel in Blickrichtung Süden
Himmelsgrafik September
Der September-Himmel in Blickrichtung Süden
Himmelsgrafik Oktober
Der Oktober-Himmel in Blickrichtung Süden
Himmelsgrafik November
Der November-Himmel in Blickrichtung Süden
Himmelsgrafik Dezember
Der Dezember-Himmel in Blickrichtung Süden
Himmelsgrafik aktueller Monat
Aktueller Monat: - September-Himmel in Blickrichtung Süden

Da zum Herbstanfang am 22.09. der Höchststand der Sonne den Erdäquator nach Süden überschreitet, schrumpft die Dauer des lichten Tages wieder unter zwölf Stunden. Der Sternhimmel wird nun Tag für Tag immer früher aufleuchten.

Wer sich nach Süden wendet und dann den Blick nach oben richtet, wird das große Sommerdreieck nicht übersehen können, welches aus den sehr hellen Sternen Deneb, Wega und Atair besteht. Der Schwan mit seinen breiten Schwingen befindet sich über uns und vor dem schönen Hintergrund des schwach schimmernden Bandes der Milchstraße, welches sich von Südwesten her nach Nordosten spannt.

Auch bei den Herbststernbildern, die sich der Jahreszeit entsprechend den Osthimmel erobert haben, gibt es ähnlich dem Sommerdreieck eine zusätzliche Orientierungshilfe. Aus drei Sternen des Sternbildes Pegasus sowie einem Stern des angrenzenden Sternbildes Andromeda ergibt sich das Herbstviereck, welches der bemühte Beobachter recht leicht auffinden kann. Vom Westen her, wo sich die Frühjahrssternbilder verabschieden, leuchtet mit kräftigem rötlichem Licht der Arktur zu uns herüber.

Von den ohne Fernrohr sichtbaren Planeten sind am Abendhimmel zunächst noch Jupiter, Saturn, Venus und Mars über dem Horizont. Während der Jupiter schon im Laufe des Abends untergeht, versinkt Saturn gegen Mitternacht am Westhorizont.
Venus erreicht ihre größte Helligkeit, verkürzt aber ihre Abendsichtbarkeit drastisch.
Der rötlich leuchtende Mars kann noch bis nach Mitternacht beobachtet werden.

Der Erdtrabant wird einige Tage nach Monatsbeginn seine Aufgänge in die zweite Nachthälfte verlegen. Nach Neumond (09.09.) wird er wieder erscheinen und bis über die Vollmondposition (25.09) hinaus sichtbar sein.