Mond dreht sich um Erde
Hintergrund Sterne, Sternbild Orion
Logo AZB e.V,

Sternwarte Bernau
bei Berlin

Fliederstrasse 27b in 16321 Bernau

Rückblick

Astro- Arbeitsgemeinschaft

Der Verein führte bis Mitte 2016 eine Arbeitsgemeinschaft Astronomie durch, in der interessierte Kinder und Jugendliche - etwa zwischen 10 und 15 Jahre - sich mit den Themen unseres Universums auseinandersetzen konnten.
Leider können wir die AG aus personellen Gründen nicht mehr anbieten. Auch war das Interesse an diesen Aktivitäten nicht mehr so, dass wir uns entschlossen haben, dieses Angebot einzustellen. Wir bitten dafür um Verständnis.

2 Kinder am Telementor bei Tag
Sonnenbeobachtungen in der Arbeitsgemeinschaft

Sonnenfinsternis 20. März 2015

Animation der Sonnenfinsternis
aufgenommen am 20.03.2015 in Bernau, bearbeitet und mit freundlicher Unterstützung von Nico Geisler
Sonnenfinsternis mit durchfliegendem Linienflugzeug als Videosequenz Sonnenfinsternis mit durchfliegendem Linienflugzeug
Partielle Sonnenfinsternis 20.03.2015, mit durchfliegendem Linienflugzeug als Videosequenz
aufgenommen mit Videoobjektiv und freundlicher Unterstützung von
Nico Geisler und Frank Iwaszkiewicz
viele Leute schauen zur Sonne Kinder am Spiegelteleskop schauen zur Sonne Sonnenfinsternis als Pojektion am Telementor Sonnenfinsternis als Pojektion am Telementor und Kinder
Partielle Sonnenfinsternis 20.03.2015, Viele große und kleine Besucher nutzten die Möglichkeiten und Gelegenheiten die die Sternwarte zu bieten hat um das seltende Ereignis zu genießen.
Sonnenfinsternis Kinder am Telementor Sonnenfinsternis, Kinder am Telementor

Impressionen aus dem März 2013

Der März brachte uns ein seltenes astronomisches Ereignis - Komet Planstarrs(C/2011 L4. Er war vom 16. März an dicht über dem Horizont bei wolkenlosem Himmel sichtbar.

Komet Panstarrs am 16.03.2013 Komet Panstarrs am 16.03.2013 Komet Panstarrs am 16.03.2013
Komet Panstarrs am 16.03.2013 gegen 19:20 Uhr

Venustransit am 06.06.2012

Nun war es wieder soweit. Die Venus, einer unser Nachbarplaneten, konnte zusammen mit der Sonne beobachtet werden.

Als kleine dunkle Fläche war die Venus vor der Sonne sichtbar und bewegte sich langsam zum Sonnenrand. Allerdings war der Eintritt von uns aus nicht zu sehen, da die Sonne zu dem Zeitpunkt noch unter dem Horizont war.

Hier nun einige Aufnahmen:

Sonne mit bedeckende Venus als kleine runde Fläche Sonne mit bedeckende Venus als kleine runde Fläche Sonne mit bedeckende Venus als kleine runde Fläche Sonne mit bedeckende Venus als kleine runde Fläche
Gut zu erkennen, der Venusdurchgang. Leider werden dies die letzten Aufnahmen sein, die für die nächsten 105 Jahre möglich sind. Der nächste Venustransit wird erst am 11.12.2117 stattfinden und wird in Mittel- Europa nicht zu sehen sein.

Unser neues Sonnenteleskop Typ Lunt Solar System

Im Jahr 2011 konnten wir uns endlich das Sonnenteleskop vom Typ "Lunt Solar System" Model LS 60T Ha anschaffen. Es ist uns auch gelungen einige Fotos zu schießen von der Sonne mit ihren Protuberanzen. Diese entstanden vorwiegend im Frühjahr. Leider spielt die liebe Sonne nicht immer mit und wenn die Zeit und das irdische Wetter es erlaubten, konnte man oft keine Protuberanz entdecken.

Auch unsere Besucher waren erstaunt wenn sie die Sonne live und nicht auf einem Foto bewundern konnten. Es war sogar möglich Veränderungen auf der Oberfläche zu erkennen, auch wenn es NUR eine nicht mehr vorhanden Protuberanz war.

Sonne noch ohne Protuberanzen um 12:22 Sonne mit Protuberanzen um 13:34
Diese Fotos entstanden am 03.03.2011 12:22 und 13:34
Sonnenteleskop Lunt Solar System Kinder am Sonnenteleskop Lunt Solar System Sonne ohne Protuberanzen Sonne ohne Protuberanzen Sonne mit Protuberanzen Sonne mit Protuberanzen
Dies Fotos mit den Protuberanzen entstanden am 10.04.2011 gegen 14:50 Uhr

Unser Sommerfest am 26. Juni 2010

Es galt, gleich zwei Jubiläen zu feiern: Zwanzig Jahre "Astronomisches Zentrum Bernau e.V." und fünfzehn Jahre Trägerschaft über die Sternwarte Bernau. Und es sollte ein Sommerfest sein, zu dem vor allem Familien kommen so wie es sich für eine Volkssternwarte geziemt.

Im Februar begannen die ersten Vorbereitungen. Wen wollen wir außerdem einladen? Wen können wir wegen eines Sponsorings ansprechen, welches Programm wollen wir bieten, was soll das Highlight sein? Es wurde vorgeschlagen und verworfen, immer wieder und wieder. Unser Fest nahm Konturen an. Und dann war der 26.Juni auch schon heran! "Schicksal, nimm Deinen Lauf!"

Es wurde ein wunderschönes Jubiläumsfest für unsere Besucher und für uns. Das Wetter brachte uns den gewünschten Sonnenschein. Die 36 kleinen Musikerinnen und Musiker der "Pank-Princen-Capelle" aus Pankow spielten ein eigens für unser Fest eingerichtetes Orchesterprogramm: "Space-Pops", in dem sich acht Kinderlieder über den Himmel, die Sonne, den Mond und die Sterne versteckten. Es gab zehn Sieger beim dazu gehörigen Musikquiz.

Die Space-Pops machen Musik Die Space-Pops machen Musik Foto2
Die Space-Pops machen Musik

Unsere Bastelstraße war gut besucht, wie immer gut sortiert auch der Bücherstand der "Schatzinsel" in Bernau. Ein Dank an Space instruments aus Berlin.

Kinder am Spiegelteleskop und dem Refraktor Kinderbastel-Strasse
Den Kindern wurde nicht langweilig.
Bücherstand Schatzinsel Space-Instrumeents mit Spiegelteleskop
Jeder war begeistert da für jeden etwas dabei war.

Insgesamt waren es am Ende des Tages mehr als 200 Besucher. Zahlreich kamen uns Familien besuchen. Ebenso zahlreich waren die Besucher aus unserem Stadtparlament und seinen Ausschüssen, insbesondere dem für Jugend, Bildung, Sport ...

Unser besonderer Dank gilt der Sparkasse Barnim für ihre Unterstützung. Sowohl die Preise des Musikquiz als auch das leibliche Wohl für unsere kindlichen Akteure war dank ihrer Hilfe erst möglich. Dank auch an die ungenannten Spender, die uns helfen, für unsere künftigen Besucher moderne Instrumente anzuschaffen. Die Bilder des Sommerfestes zeigen, wie vielfältig und bunt unser Sommerfest war.

bunte Menschenmasse teilweise mit Musikinstrumenten viele Kinder, Teil der Hüpfburg ist zu sehen
Ansprache, und jeder möchte die jungen Musiker hören.

Fahrt nach Goseck und Nebra am 12.09.2009 - im Internationalen Jahr der Astronomie 2009

LOGO IYA 2009

Wir sind zum nachweisblich ältesten astronomischen Beobachtungsplatz steinzeitlicher Siedler in Europas gefahren und haben mit verschiedenen Methoden und hochwertigen optischen Instrumenten von Carl Zeis Jena bei schönstem Wetter die Sonne beobachtet und mit einem Winkelmesser die Abstände der "Sonnentore" in den Palisadenringen zu bestimmt.

Reisegruppe nach Goseck
Unsere Reisegruppe nach Goseck
Pallisaden-Tor mit unserer Gruppe Testen einer Sonnenuhr Sonnenbeobachtung
Sonnenbeobachtung kann anstrengend sein, aber macht auch Spass

Mehr als 20 Bernauer und Panketaler Schulkinder und begleitende Eltern besuchten mit uns die zwei weltweit bekannten Stätten der Astronomie und Archäologie - das 7000 Jahre alte Sonnenobservatorium in Goseck und die "Arche Nebra".

Planetarium Nebra Nebra-Scheibe
... auch das Museum mit dem Planetarium war sehr interessant.

Aktionstag - 18. Juli - Zum 40. Jahrestag der bemannten Mondlandung im Internationalen Jahr der Astronomie 2009

An diesem Tag gestalteten wir einen Familiennachmittag zum Thema " Rund um den Mond".

Von Charlie Brown und Snoopy die zum Mond reisen über diverse Appollo- Mondmissionen bis zur Mondlandung der USA war alles dabei.

Aktionstage - 03. und 04. April im Internationalen Jahr der Astronomie 2009

Nach Monaten für astronomische Beobachtungen untauglichen Wetters spielte Petrus mit und hielt Sonnenschein pur und weitgehend klaren Nachthimmel vor.

Neben diverser Vorträgen, konnten unsere Besucher auch Beobachtungen durchführen. Allerdings beschränkte es sich am Tage auf Mond und Sonne. In den Abendstunden konnten wir auch sehr schön den Saturn mit seinen Monden betrachten.

Mondbeobachtung durch Refraktor Mondbeobachtung durch Refraktor Mondkrater
... ob GROSS oder klein, jeder konnte die Krater auf dem Mond bewundern, Mondaufnamhe vom 03.04.09

Am 2. Tag, dem 04.04. wurden am Tag vorwiegend Sonnenbeobachtungen durchgeführt. An fünf verschiedenen Teleskopen zeigten wir nicht nur eine fleckenfreie Sonne, sondern demonstrierten zugleich verschiedene Techniken der Sonnenerkundung.

Von der Beobachtung der Sonne im sogenannten Weißlicht über die Sonnenprojektion, bei der sich so schön die Erdrotation erleben lässt, bis hin zum eher seltenen Blick durch ein Protuberanzenfernrohr, in dem technisch eine totale Sonnenfinsternis erzeugt wird und das daher die Sonnenkorona beobachtbar und riesige Gasausbrüche (Protuberanzen) sichtbar werden lässt. Und eben eine solche Protuberanz mit einer Höhenausdehnung von wenigstens mehreren Erddurchmessern war deutlich sichtbar zu beobachten.

Im Veranstaltungsprogramm liefen indessen weitere Vorträge. Die etwa 8 bis 12 jährigen Besucher und ihre Begleitungen sinnierten über die Frage, inwieweit wir Sonnenkinder sind, und Steffen Weimann, ebenfalls AZB Mitglied und langjähriger Amateurastronom, sprach vor Jugendlichen und Erwachsenen über unser Sonnensystem und fand ein ebenso interessiertes wie eifriges Publikum, während die Sternfreunde Norbert Thron, Vorsitzender unsers Vereins, Jan Wendler und Torsten Krüger alle Hände voll damit zutun hatten, jedem einzelnen Gast unserer Sternwarte optimale Beobachtungsmöglichkeiten zu schaffen.

Totale Mondfinsternis vom 03. zum 04. März 2007

In der Nacht vom Samstag zum Sonntag fand eine totale Mondfinsternis statt.Leider blieb uns die Beobachtung verwert, da trotz aller guten Vorbereitungen ein bedeckter Himmel vorherrschte.

Eckdaten:
22.30 Uhr - Eintritt des Mondes in den Kernschatten der Erde
23.44 Uhr - Beginn der Totalen Verfinsterung
0.58 Uhr - Ende der totalen Verfinsterung
2.12 Uhr - Austritt des Mondes aus dem Kernschatten der Erde

So sahen wir die Sonnenfinsternis 03. Oktober 2005

Am Montag den 03.10.2005 fand eine partielle (teilweise) Sonnenfinsternis statt.

Eckdaten:
- Beginn 10.03 Uhr
- größte Bedeckung 11.13 Uhr
- Ende 12.27 Uhr

Wir waren für alles gerüstet,...
Himmel voller Wolken
03.10.2005 Sicht gleich null
Himmel voller Wolken
geschützter Blick Richtung Sonne

..., aber das Wetter gewährte uns keinen Blick auf die Sonne.

Unsere Besucher wurden für Ihr Kommen belohnt und mit Informationen rund um den Sternhimmel versorgt.

Besuchergruppe in Sternwarte
Trotz Wolken kamen die Besucher

10 Jahre "Wiedereröffnung der Sternwarte" im September 2005

Die Zeiten der "Wende" waren auch für die Sternwarte Bernau und den Verein des AZB bewegend. Anfang der 90-er Jahre war die Zukunft der Sternwarte ungewiß. Wegen mangelnder Finanzierungsmöglichkeiten stand sie kurz vor dem "Aus" und der Verein hatte sich bereits einige Zeit vorher aus Gründen unterschiedlicher Auffassung vom Sinn einer solchen Einrichtung zurückgezogen.

Schließlich übernahm dann der Verein - Astronomisches Zentrum Bernau - auf Grundlage eines Beschlusses der Stadtverordnetenversammlung die Sternwarte in eigener Trägerschaft im Jahr 1995 - und "zog wieder ein".

Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten feierten konnten wir die Wiedereröffnung im Frühjahr 1995 feiern. Trotz aller zahlreich vorhandener Zweifler "überlebte" die Bernauer Sternwarte im Gegensatz zu den meisten anderen Brandenburger Schulsternarten bis zum heutigen Tag.

Im September 2005 feierten wir dann die 10-jährige Wiedereröffnung. Zu diesem Anlaß gelang es uns "den ersten Deutschen im Weltall", Herrn Dr. Siegmund Jähn, als Gast in der Sternwarte Bernau begrüßen zu dürfen.

Wir erinnern uns gern an diesen Tag, an dem die folgenden Bilder entstanden.

Sigmund Jähn bei der Ankunft Sigmund Jähn im Gespräch
Ankunft Sigmund Jähns in der Sternwarte Bernau im Gespräch mit Steffen Weihmann und Wolgang Wenzel
Sigmund Jähn in der Signierstunde Sigmund Jähn in der Signierstunde
Sigmund Jähns in der Signierstunde hatte viel zu tun.
Gruppenbild mit Sigmund Jähn
v.l.n.r. : Sigmund Jähn, Eric Seyfarth, Steffen Weimann, Jan Wendler, Alexander Arndt, Norbert Thron,
Stephanie Stammberger, Sebastian Huhn, Wolfgang Wenzel

Rückblick auf die Mondfinsternis 27./ 28. Oktober 2004

In der Nacht vom 27. bis zum 28. Oktober wurde uns eine totale Mondfinsternis beschert.
Leider war es uns nicht möglich dieses Spektakel zu beobachten, da uns die Sicht ab etwa 3:00 Uhr durch eine geschlossene Wolkendecke verwehrt wurde.

Verlauf der totalen Mondfinsternis

Schematische Darstellung Mondfinsternis - Zeichnung
Darstellung Verlauf der Erde durch den Mondschatten

Das war die "Lange Nacht der Sterne" - Eine erfolgreiche Nacht für die Sternwarte Bernau

Logo, Lange nacht der Sterne

von Katrin Brettfeld und Steffen Weimann, AZB e.V.

Am 18. September 2004 fand die erste "Lange Nacht der Sterne" zeitgleich in Deutschland, Österreich und der Schweiz statt. An dieser Aktion - einer Initiative der Zeitschrift "Stern" - beteiligten sich insgesamt ca.160 Sternwarten, Planetarien und andere Einrichtungen. Auch die Sternwarte Bernau hatte an diesem Abend ihre Türen ab 20.30 Uhr geöffnet.

Nach mehrwöchiger Vorbereitung wurden einstündige Vorträge über das Sonnensystem, die Geschichte der Astronomie sowie die Entstehung und Entwicklung von Galaxien angeboten. Daneben hatten die Besucher die Möglichkeit an verschiedenen Fernrohren - darunter auch dem 25cm-Spiegelteleskop - astronomische Objekte wie Kugelsternhaufen und Gasnebel sowie passend zum letztgenannten Vortrag auch gleich unsere Nachbargalaxie, den Andromedanebel, zu betrachten.

Außerdem bot die Buchhandlung "Schatzinsel" Literatur zum Thema an. Für heiße und kalte Getränke wurde ebenfalls gesorgt.

Als am Tag Schleierwolken aufzogen, begann zunächst das große Zittern, ob der Blick auf die Sterne freigegeben würde. Doch pünktlich zu Beginn bot sich den Besuchern, die in Scharen zur Sternwarte strömten, ein ungewöhnlich klarer Himmel. Die ersten Vorträge waren bereits nach kurzer Zeit komplett ausgebucht. Doch die etwa 150 Besucher kamen trotzdem auf ihre Kosten, denn die Sicht war an diesem trockenen und milden Abend besonders gut. Auch die Internationale Raumstation ISS und Sternschnuppen waren zu sehen.

Gegen 0.30 Uhr verließen dann die letzten Gäste, die teilweise Fahrtwege von über 60 km auf sich nahmen, die Sternwarte. Doch unsere Arbeit war damit noch lange nicht beendet. In den Räumen, in denen eben noch Galaxien und schwarze Löcher im Mittelpunkt standen, musste noch das Wahllokal 11 für die Landtagswahl am nächsten Morgen eingerichtet werden, in dem einige der Vereinsmitglieder - zugegebenermaßen mit etwas müden Augen - sechs Stunden später bereits wieder als Wahlhelfer zu finden waren.

Wer die Lange Nacht der Sterne verpasst hat, kann die Sternwarte zu Vorträgen und Beobachtungen montags und freitags nach telefonischer Voranmeldung besuchen. Infos dazu gibt es unter dem Link "Öffnungszeiten" auf dieser Seite.

Vortrag
Bei voll besetzten "Rängen" macht das Vortragen Spaß
Beobachtung an Teleskopen
An mehreren Teleskopen konnten Objekt des Nachthimmels beobachtet werden
Sonnen- und Mondfinsternis am Baader-Planetarium
Sonnen- und Monfinsternis - am "Baader-Planetarium" gezeigt, versteht es jeder
Gruppenbild Himmelsmechanik am Polrohr
Himmelsmechanik und Orientierung am Sternenhimmel - "Weltanschauung pur" !
2 Mädchen schauen geziehlt in den Himmel
... Sind Andromeda und Kassiopeia zu sehen?
Bücherstand der Schatzinsel Getränkestand
Die Buchhandlung "Schatzinsel" sorgte für passende Literatur. Für warme und kalte Getränke war ebenfalls gesorgt.
3 machen Pause
Pause von 3 "Orgelpfeifen" zwischen den Vorträgen

Das war der Venusdurchgang am 8. Juni 2004

Ein seltener Gast vor der Sonne

Am Vormittag des 8. Juni 2004 fand ein astronomisches Ereignis statt, welches noch von keinem derzeit lebenden Menschen beobachtet werden konnte: Der Planet Venus zog als dunkler Punkt vor der Sonne innerhalb von sechs Stunden vorrüber. Der nächste, bereits am 5. Juni 2012 stattfindende Venusdurchgang, kann von uns Europäern nicht beobachtet werden, da wir uns dann gerade auf der Nachtseite befinden.

Um etwa 7:20 Uhr "berührte" die Venus die Sonne (1. Kontakt ). Zu dieser Zeit war allerdings der Himmel über Bernau wolkenverhangen. Erst um ca. 10:00 Uhr riss der Himmel auf und die Besucher strömten in Scharen, so dass wir den Ansturm zeitweise kaum bewältigen konnten. Aber es kam jeder auf seine Kosten und konnte einen Blick durchs Fernrohr wagen oder einem der Vorträge lauschen.

Etwa um 13:20 Uhr endet der so genannte Venustransit.


Foto Venunstransit 8.6.2004
Foto: Jan Wendler, AZB e.V.
Kamera: Canon EOS 300D
Objektiv: Pentacon 5,6/500 mit Spezialfilter
Blende: 8
Belichtungszeit: 1/500 sec
Beobachtung Venunstransit 8.6.2004 mit Schutzbrille Beobachtung Venunstransit 8.6.2004 mit Telementor
Mehrere Schulklassen erlebten "Himmelsmechanik pur"
Beobachtung Venunstransit 8.6.2004 mit Telementor
Mit einem transportablen Fernrohr fuhren wir in einen Bernauer Kindergarten, in dem wir den Tagesablauf etwas durcheinander brachten.